måndag 18 september 2017

Die güldene Sonne



1. Die güldene Sonne 

bringt Leben und Wonne, 
die Finsternis weicht.
Der Morgen sich zeiget,
die Röte aufsteiget,
der Monde verbleicht.

2. Nun sollen wir loben
den Höchsten dort oben,
daß er uns die Nacht
hat wollen behüten
vor Schrecken und Wüten
der höllischen Macht.

3. Kommt, lasset uns singen,
die Stimmen erschwingen 
zu danken dem Herrn. 
Ei, bittet und flehet, 
daß er uns beistehet 
und weiche nicht fern. 

4. Es sei ihm ergeben 
mein Leben und Streben, 
mein Gehen und Stehn. 
Er gebe mir Gaben 
zu meinem Vorhaben, 
laß richtig mich gehn. 

5. In meinem Studieren 
wird er mich wohl führen 
und bleiben bei mir, 
wird schärfen die Sinnen 
zu meinem Beginnen 
und öffnen die Tür. 

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